18 | 07 | 2019

Aktuelles aus der Pfarrei St. Clemens

Fronleichnam in Mayen 2019

... von St. Veit über St. Clemens nach Herz-Jesu

Auch in diesem Jahr gingen an Fronleichnam wieder viele Christen in Mayen auf die Straße. 

Eine Demo? Ja! Mit Sprechchören und Transparenten? Jein, nicht direkt! Aber doch kein Schweigemarsch. Lieder und Gebete waren zu hören. Und in der Mitte der Himmel! Wie bitte? Der Himmel? Ja, für uns der „Himmel auf Erden“. Unter einem Baldachin trägt der Priester ein goldenes Zeigegefäß mit einem kleinen Stückchen Brot. Für uns die entscheidende Wirklichkeit im Glauben: Jesus Christus, sein Leib, Brot für die Welt, unser Gott unter uns! Und das meint denn auch das alte deutsche Wort „Fronleichnam“, nämlich „lebendiger Leib des Herrn“. Mit dieser Frohen Botschaft können wir nicht hinterm Berg halten. Wenn es Fronleichnam nicht gäbe, man müsste es erfinden. Warum etwas verbergen wollen, was der Welt Glück ist?!

Zum dritten mal war die die Prozession gemeinsam von den drei Stadtpfarreien vorbereitet. Der Prozessionsweg führte von der St. Veit Kirche herunter in die Stadt. Durch das Brückentor ging es zur St. Clemenskirche und von dort durch die Marktstraße und die Göbelstraße. zur Heilig Geist Kapelle. Weiter führte der Weg über den Marktplatz zur Herz Jesu Kirche wo die Prozession mit dem feierlichen Te Deum und dem Segen endete. 

Viel Beachtung fanden die Blumenteppiche, die vor den Kirchen bereits in aller Herrgottsfrühe von fleißigen und kreativen Händen gelegt worden waren. „Mehr als genug“ stand auf dem Motivteppich an der St. Veit Kirche, ein Wort, das Bezug auf das Festtagsevangelium nimmt, in welchem Jesus seine Jünger auffordert, das zu teilen, was vorhanden ist, um die Leute zu sättigen. Die Botschaft ist deutlich: Wir haben mehr als genug, um Not zu lindern, wenn wir das, was wir haben, bereitwillig teilen! Die „Künstler und Künstlerinnen“ an St. Clemens ließen sich inspirieren vom Emmausevangelium, das an dieser Statio vorgetragen wurde. Wir gehen unseren  Lebensweg nicht allein. Jesus Christus, begleitet uns auf unserem Weg! Der „Hingucker“ schlechthin war aber diesmal die Gestaltung des Altarbildes vor der Heilig-Geist Kapelle durch die Jugend! Nicht Blüten, nein Müllreste, waren das Material, aus dem die Jugendlichen die Kontinente der Erde legten. „Macht euch die Erde untertan“ stand mit Kronkorken markiert auf dem Boden zu lesen, ergänzt durch die Mahnung am unteren Ende des Altarbildes „… aber nicht zu einer Müllhalde!!“. Sichtlich nachdenklich gingen die Mitfeiernden weiter, um vor der Herz-Jesu Kirche in einem großen Blütenteppich die Umrisse der Stadtkirchen erkennen zu können. Ein großes Kompliment auch an jene, die den Prozessionsweg unterwegs mit Straßenkreide geschmückt hatten, sowie an die jungen Christen der KJG, die auf dem Marktplatz mit gefärbten Holzschnitzeln – in Kreuzform angeordnet – den Prozessionsweg begrenzten.

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Fotos: Dieter Press, Rainer Bous

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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