27 | 02 | 2020

Wie geht es mit der Synode weiter

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Sie wollen wissen, was zurzeit im Hinblick auf die neue Pfarrei Stand der Dinge ist? Dann nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit. Kurz und bündig dazu folgende Infos:

Die von Bischof Stephan im letzten Jahr unterschriebenen Gesetzestexte zur Umsetzung der Ergebnisse unserer Diözesansynode befinden sich seit November letzten Jahres zur Prüfung in Rom. Bis Ende April wollen sich die verantwortlichen Stellen dazu Zeit lassen. Der Bischof hat schon Gespräche geführt; weitere sind vor Ort eingeplant. 

Im Frühsommer erwarten wir erste Signale, „wohin die Reise geht“, d.h. was gegebenenfalls auf die Rückmeldung der römischen Stellen nachzubessern ist, und wie die Synodenumsetzung organisatorisch und strukturell weitergehen kann.

Klar ist mittlerweile auch, dass es einen Start in die neue Pfarrei noch im Laufe dieses Jahres nicht mehr geben wird! Erst wenn das römische Verfahren abgeschlossen ist, wird zeitnah ein neuer Zeitplan vorgelegt werden.

Und in der Zwischenzeit? Immerhin wissen wir nun, dass die Übergangsphase nicht bloß ein paar Monate, sondern mindestens noch bis Ende des Jahres andauern wird. Ich bin dankbar dafür, dass Frauen und Männer in den Pfarrgemeinderäten ihre Bereitschaft bekundet haben, ihre Mandate zu verlängern! Die Ergänzungswahlen zu den Verwaltungsräten sind im Gange. Wenn die Gremien in Gänze feststehen, werden wir die Namen der Mitglieder veröffentlichen.

Als leitender Pfarrer und Dechant bleibe ich mit der überwiegenden Zeit meiner Arbeitskraft in der Pfarreiengemeinschaft und dem Dekanat weiterhin tätig. Ähnliches gilt auch für Frau Gemeindereferentin Schumacher. Auch alle anderen Hauptamtlichen arbeiten auf ihren Stellen weiter.

Wenn die Umsetzung auch angehalten ist, so sind damit aber die Themen der Synode nicht vom Tisch! Im Gegenteil. Die Entwicklung einer stärker diakonisch-missionarisch ausgerichteten Kirche d.h. einer den Menschen dienenden Kirche, will angegangen werden. Bischof Stephan nimmt in seinem Hirtenwort zur Fastenzeit (es wird am 1. Fastensonntag in den Gottesdiensten vorgelesen) dazu Stellung, und lädt ausdrücklich zur Beschäftigung mit der Thematik ein. In der nächsten Dekanatskonferenz der Hauptamtlichen am 10. März wird dies auch ein Schwerpunktthema sein. Ich hoffe, dass wir vom Darüber-Reden auch rasch ins Handeln kommen. Ich halte Sie auf dem Laufenden und Danke Ihnen für Ihr Interesse.

Ihr Pfarrer M. Veit

Weitere Informationen zum Stand der Umsetzung der Synode finden sie auf der Bistumshomepage

Kein Start der neuen Pfarreien zum 1.1.2020

 Rom setzt Umsetzungsgesetz zur Überprüfung aus

Am 21. November hat Bischof Dr. Stephan Ackermann die Nachricht erhalten, dass die römische Kleruskongregation entschieden hat, den Vollzug des „Gesetzes zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016“ auszusetzen, damit der Päpstliche Rat für die Interpretation der Gesetzestexte eine sorgfältige Durchsicht und Prüfung des Gesetzes durchführen kann. Auslöser war die Beschwerde einer Priestergemeinschaft bei der Kleruskongregation. Zudem liegt dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte der Antrag einiger Gläubiger aus dem Bistum vor, die Übereinstimmung des Umsetzungsgesetzes mit dem universalen Kirchenrecht zu prüfen.

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Treffen mit dem neuen Leitungsteam

Am 1.1.2020 startet die neue Pfarrei Mayen. Nicht nur mit einem neuen Namen, einer neuen größeren Abgrenzung, sondern auch mit neuen Personen an der Spitze. Das Leitungsteam der neuen Pfarrei, die die jetzigen Pfarreiengemeinschaften Mayen, Mendig, Langenfeld, Nachtsheim und die Pfarrei Rieden umfasst, besteht aus 5 Personen. Die 3 Hauptamtlichen stehen fest, die beiden ehrenamtlichen Mitglieder des Leitungsteams werden Anfang 2020 gewählt.

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Wahl des "Rat der Pfarrei"

Der Wahltermin wurde durch den Bischof aufgehoben!!!!

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Stellungnahme er Räte aus Kehrig zur Bistumsreform

Liebe Pfarrangehörige!

Sie wissen sicherlich schon aus diversen Verlautbarungen und Berichten in den Medien, dass unser Bistum gerade dabei ist, eine große Reform der Pfarrgemeinden umzusetzen. Das bedeutet ganz konkret, dass wir ab Januar 2020 zu der Großpfarrei Mayen gehören werden, wie auch 22 andere Pfarreien von Wanderath bis Mendig und Rieden bis Kehrig. Das Hauptargument von Trier ist: Wir müssen uns der Realität stellen, dass es immer weniger Priester gibt! Nun löst man das aber nicht dadurch, dass man den Mangel verwaltet.

Aber, das ist nicht unsere einzige Sorge. Vielmehr nimmt man diese Neuordnung der Gemeinden zum Anlass, eine umfassende Verwaltungsreform umzusetzen. Langjährige Erfahrungen und großes Engagement der ehrenamtlich Agierenden vor Ort werden über Bord geworfen, um alles zentral „unter einen Hut“ zu bringen. Die Vermögen der einzelnen Kirchengemeinden werden dabei an die neue Großpfarrei übertragen, weshalb einige Pfarreien in ihren Stellungnahmen von „Enteignung“ sprechen. Fest steht: Die Entfremdung der Gläubigen mit der Institution Kirche wird rapide zunehmen.

Wir, Ihr Verwaltungs- und Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde St. Kastor und Katharina, haben uns frühzeitig gegen diese Reform in der jetzigen Form ausgesprochen.

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Ich bin dann mal weg

In Anlehnung an das Buch von Hape Kerkeling über seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg verabschiedet sich der Pfarrgemeinderat von St. Clemens zum Ablauf der Legislaturperiode von Ihnen.
Zum einen endet unsere vierjährige Amtszeit im November 2019, zum anderen werden wir laut Gesetz zur Umsetzung der Synodalversammlung der letzte Pfarrgemeinderat von St. Clemens gewesen sein.
Eine Wiederwahl in der bisherigen Form wird es nicht geben.
Wir haben in unserer Stellungnahme im Rahmen der Anhörung zu dem besagten Gesetz den Vorhaben umfänglich widersprochen und ziehen vor allem aufgrund der Art und Weise der Umsetzung der Trierer Synode, den kommunikativen Unzulänglichkeiten und des Umgangs mit langjährig aktiven Ehrenamtlern seitens des Bistums die Konsequenzen.
Wir werden für deren neue Gremien in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen.
Ungeachtet davon werden wir weiter als Christen aktiv sein.
Jesus Christus ist mit uns auf dem Weg. Er geht mit uns, wohin der Weg auch führt.
In diesem Sinne bedanken wir uns für Ihr Vertrauen und bedanken uns ausdrücklich bei unseren Vorgängern für ihr vielfältiges Engagement.

Initiative Kirchengemeinde vor Ort veröffentlicht eigene Umfrage

Die Initiative Kirchengemeinde vor Ort hat ihrerseits eine repräsentative Umfrage zum Stimmungsbild in der katholischen Kirche im Bistum Trier veröffentlicht. Die Rhein-Zeitung berichtete am 4.10. über das Ergebnis der Befragung. Den Artikel können sie hier nachlesen. 
Die Zusammenfassung der Befragung auf der Seite der Initiative finden Sie hier. 

Bischof Ackermann benennt Leitungsteams für 15 Pfarreien der Zukunft

Start zum 1. Januar 2020

Trier – Bischof Dr. Stephan Ackermann hat die Leitungsteams für die Pfarreien der Zukunft benannt, die zum 1. Januar 2020 errichtet werden. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, hoch engagierte und qualifizierte Frauen und Männer sowohl aus unseren eigenen Reihen als auch darüber hinaus zu finden. Damit beginnt eine wichtige nächste Etappe in der Verwirklichung unserer Synode“, sagte Bischof Ackermann am 18. September in Trier.

  • Die Pfarrei Andernach leiten Pfarrer Eric Condé und Regine Wald.
  • Zum Leitungsteam in Bad Kreuznach gehören Msgr. Michael Becker und Felix von Yrsch.
  • In der Leitung der Pfarrei Betzdorf werden Pfarrer Augustinus Jünemann, Sandro Frank und Thomas Düber arbeiten.
  • Die Pfarrei Idar-Oberstein wird von Pfarrer Walter Fuß und Peter Munkes geleitet.
  • Das Leitungsteam in der Pfarrei Koblenz besteht aus Pfarrer Thomas Darscheid, Gabriele Kloep-Weber und Guido Goliasch.
  • Im Leitungsteam der Pfarrei Mayen werden Pfarrer Jörg Schuh, Margit Ebbecke und Marek Jost tätig sein.

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Ergebnis der Anhörung zur Pfarrei der Zukunft vorgestellt

Das Bistum hat gemeinsam mit dem beauftragten PRAGMA Institut Reutlingen die Ergebnisse der Anhörung vorgestellt. Die Informationen hierzu finden Sie hier
Das Bistum hat einige Änderungen am bisherigen Gesetzestext in Aussicht gestellt.
Trotz der Tatsache, dass die Zahl derjenigen, die die Reform sehr negativ (23%) oder eher negativ (14%) sehen die Zahl der Zustimmenden (12% sehen die Reform sehr positiv und  20% positiv) übersteigt, schreibt das Bistum "Wir liegen richtig mit der Umsetzung der Synode".
Die Initiative "Kirchengemeinde vor Ort" hat eine Stellungnahme zum Ergebnis der Anhörung veröffentlicht. Auch auf diese möchten wir hinweisen.