24 | 11 | 2020

Wie geht es weiter?

Über aktuelle Entwicklungen der Synodenumsetzung informiert das Bistum Trier auf seiner Homepage. Hier können Sie live die Pressekonferenz am 20.11.2020 um 10.00 Uhr verfolgen.

Neues zur Strukturreform

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage

Kirchenentwicklung im Bistum Trier! Die Materie ist komplex. Der Meinungen sind viele. Ringen um die Richtung! Ungeduld, Müdigkeit und Erwartungen gleichermaßen beschreiben das Wechselbad der Gefühle. Keine leichte Zeitstunde. So war das heutige Beratungstreffen der diözesanen Räte, der Dechanten wie auch der Vertreterinnen und Vertreter verschiedener diözesaner Einrichtungen (z.B. der Caritas) in Trier (teils über Videokonferenz) mit der Bistumsleitung wichtig.

Seit unserem letzten Zusammensein in dieser Konstellation im Juni, hatten über die Sommermonate hinweg verschiedene Kleingruppen intensiv an Themen, die die Zukunft der Pfarreien betreffen, weitergearbeitet. Die Akteure standen vor der Aufgabe, die römischen Eingaben zu berücksichtigen (z.B. Geschwindigkeit rauszunehmen, überschaubarere Einheiten schaffen, Pfarrer im Leitungsamt zu belassen), ohne dabei die Ergebnisse der Synode aufzugeben, deren Wert von keiner Seite angezweifelt wird.

Die Überlegungen der Arbeitsgruppen sind von der Bistumsleitung gebündelt und in drei mögliche Modelle gegossen worden. Diese wurden uns vorgestellt.

Beim ersten denkbaren Modell, Ein-Ebene-Modell genannt, würde die mittlere Ebene (Dekanate) aufgehoben, zurück blieben 172 Pfarreiengemeinschaften, die zu Pfarreien fusionieren. Es gäbe dann also nur noch die Bistumsebene und innerhalb des Bistums die zukünftigen, dann räumlich größeren Pfarreien, etwa 172 an der Zahl. (1/172)

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Vatikanische Instruktion „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde“

Die Kleruskongregation im Vatikan hat am 20.07. eine Instruktion mit dem Titel "Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde im Dienst an der missionarischen Sendung der Kirche" veröffentlicht. Dabei geht es um die Bedeutung und die Aufgaben der Pfarreien, aber auch um das Verhältnis zwischen Priestern und Laien. Die Instruktion greift in die aktuellen Strukturprozesse in den Bistümern und Pfarreien ein und wird kontrovers diskutiert. 

Den Text der Instruktion sowie erste Stellungnahmen stellen wir hier zum Download zur Verfügung.

Vatikanische Instruktion „Die pastorale Umkehr der Pfarrgemeinde“ 

Stellungnahme von Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg

Stellungnahme des Mainzer Bischofs Kohlgraf

Stellungnahme des Osnabrücker Bischofs Dr. Bode  

Neues von der Bistumsreform

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Die lang erwartete Antwort aus Rom auf Anfragen einer Laien- und einer Priestergruppe unserer Diözese hinsichtlich der Art und Weise, wie Ergebnisse der Synode umgesetzt werden sollten, hat ein geteiltes Echo gefunden. Von Ernüchterung bis Erleichterung, von Enttäuschung bis Freude ist die ganze Bandbreite von Emotionen unter Haupt- und Ehrenamtlichen spürbar. Klar ist eines: Wenn auch die Erkenntnisse und Bewertungen der Bistumssynode - auch aus römischer Sicht - zweifelsohne ihre Berechtigung haben, vieles von dem, was umgesetzt werden sollte, kommt so jetzt (noch) nicht. Die 35 Pfarreien der Zukunft sind (so) vom Tisch! Die Knackpunkte sind: Es kann (soll) mehr als nur 35 Priester in Leitungsfunktionen (kanonische Pfarrer) geben. Dann: Die Leitung einer Pfarrei gleichberechtigt im Team (in dem auch zwei Ehrenamtliche mitwirken) ist nach römischer Deutung vom Kirchenrecht so nicht gedeckt. Des Weiteren: Die räumliche Ausdehnung der geplanten Pfarreien wird kritisch gesehen, ebenso die Geschwindigkeit des Umsetzungsprozesses. Schließlich: Die vorgesehene Position des Rates der Pfarrei (als Gremium Ehrenamtlicher im Pendant zum Leitungsteams) wird ebenfalls abgelehnt. Begründung: Gremien in der kath. Kirche sind von ihrer Funktionsweise nicht mit Parlamenten zu vergleichen. Sie haben lediglich beratendes Mandat, und können den Pfarrer an ihre Entscheidungen nicht binden. Soweit in Kurzfassung die Einschätzungen (Einschränkungen) aus Rom. Wer fragt, bekommt Antwort.

Wie geht es weiter? „Wir verzichten auf einen starken Schnitt und setzen eher auf eine behutsame Entwicklung“, so bringt Generalvikar Plettenberg die Ergebnisse der Beratungen als Reaktion auf die römischen Rückmeldungen auf den Punkt. Nun steht die Idee im Raum, die bestehenden Pfarreiengemeinschaften (bistumsweit insgesamt 172) zu neuen Pfarreien zu fusionieren. In unserem Dekanat entstünden demzufolge (anstatt einer) vier neue Pfarreien (mit jeweils pfarrlichen Gremien vor Ort), nämlich Mayen, Mendig, Nachtsheim und Langenfeld, die zu einem Seelsorgeraum gehören werden. Zum aktuellen Vorschlag gehört aktuell die Überlegung die pastorale Entwicklung überpfarrlich auf der Ebene des Seelsorgeraumes (Dekanates) voranzubringen. Auch die wirtschaftliche Steuerung (ähnlich dem jetzigen Kirchengemeindeverband) wäre dort angesiedelt. Wie gesagt, erste Überlegungen! Weitere sollen zügig, aber mit der gebotenen Achtsamkeit folgen, sodass nach den Ferien Grundlinien einer Struktur erkennbar sein werden, welche dann in einem nächsten Schritt mit Rom abzustimmen sind. Es darf in diesem so nötigen Prozess der Kirchenentwicklung längerfristig nicht Gewinner oder Verlierer geben. Wir wollen uns nicht zerstreiten, wohl um den richtigen Weg ringen. In der Einheit gestärkt aus diesem „Geburtsvorgang“ hervorgehen, das wünsche ich mir, und darum bete ich auch!

Ihr Pastor M. Veit

Weitere Informationen auf der Homepage des Bistums unter: https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/weitergehen-im-sinne-der-einheit-im-bistum/

Eilmeldung! Trierer Bischof muss geplante Diözesanreform überarbeiten

Auf Grund der Bedenken der Kleruskongregation muß Bischof Ackermann das Gesetz zur Umsetzung der Bistumsreform umfangreich überarbeiten. Näheres entnehmen Sie bitte der Homepage des Bistums. Mit dem Klick auf untenstehenden Link verlassen Sie die Homepage der Pfarreiengemeinschaft und gehen zur Internetpräsentation des Bistums.

https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/dem-auftrag-der-synode-gerecht-werden-bedenken-rechnung-tragen/

Gespräche im Vatikan stehen an

Prüfung der Umsetzung der Synodenergebnisse zur Pfarreienreform geht in nächste Phase

Trier/Rom – Die Prüfung der Umsetzung der Synodenergebnisse zur Pfarreienreform durch die römische Kleruskongregation und den Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte ist so weit fortgeschritten, dass nun die erbetenen persönlichen Gespräche mit den zuständigen Stellen anstehen. Das hat der Präfekt der Kleruskongregation, Beniamino Kardinal Stella, Bischof Stephan Ackermann auf Nachfrage mitgeteilt.
Nun soll ein Gesprächstermin in Rom vereinbart werden, sobald es die Situation aufgrund der Corona-Krise zulässt, teilte Ackermann mit. Auch habe der Präfekt ihm signalisiert, im Vorfeld des Gesprächs zentrale Punkte der Prüfung zu benennen, damit eine Vorbereitung auf das Gespräch möglich ist.
Alle Informationen zur Synodenumsetzung im Bistum Trier und zur Aussetzung durch die römische Kleruskongregation sind unter www.herausgerufen.bistum-trier.de zu finden.

Mitteilung des Bistums Trier am 8.5.2020

Kein Start der neuen Pfarreien zum 1.1.2020

 Rom setzt Umsetzungsgesetz zur Überprüfung aus

Am 21. November hat Bischof Dr. Stephan Ackermann die Nachricht erhalten, dass die römische Kleruskongregation entschieden hat, den Vollzug des „Gesetzes zur Umsetzung der Ergebnisse der Diözesansynode 2013-2016“ auszusetzen, damit der Päpstliche Rat für die Interpretation der Gesetzestexte eine sorgfältige Durchsicht und Prüfung des Gesetzes durchführen kann. Auslöser war die Beschwerde einer Priestergemeinschaft bei der Kleruskongregation. Zudem liegt dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte der Antrag einiger Gläubiger aus dem Bistum vor, die Übereinstimmung des Umsetzungsgesetzes mit dem universalen Kirchenrecht zu prüfen.

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Treffen mit dem neuen Leitungsteam

Am 1.1.2020 startet die neue Pfarrei Mayen. Nicht nur mit einem neuen Namen, einer neuen größeren Abgrenzung, sondern auch mit neuen Personen an der Spitze. Das Leitungsteam der neuen Pfarrei, die die jetzigen Pfarreiengemeinschaften Mayen, Mendig, Langenfeld, Nachtsheim und die Pfarrei Rieden umfasst, besteht aus 5 Personen. Die 3 Hauptamtlichen stehen fest, die beiden ehrenamtlichen Mitglieder des Leitungsteams werden Anfang 2020 gewählt.

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Wahl des "Rat der Pfarrei"

Der Wahltermin wurde durch den Bischof aufgehoben!!!!

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