12 | 08 | 2020

Gründonnerstag

Am Gründonnerstag feierte Jesus zusammen mit seinen 12 besten Freunden, den sogenannten Aposteln, das Abendmahl. Während des Essens zerbrach er das Brot, um es mit seinen Aposteln zu teilen. Ebenso teilte er den Wein mit ihnen. Aber Jesus war besorgt - Er ahnte voraus, dass ihn jemand an die Stadtoberhäupter verraten würde. Er ahnte auch voraus, dass er dafür getötet würde, indem man ihn an ein Kreuz nagelt. Er sagte zu seinen Aposteln: "Einer von euch wird mich ausliefern, einer, der mit mir isst." Doch da wusste Jesus auch schon, dass er stärker sein würde als der Tod. Deshalb sagte er seinen Jüngern, dass er zurückkommen und in die Stadt Galiläa gehen würde. Alle Apostel schworen, dass sie Jesus nie verraten würden. Aber dann passierte es doch: Judas, einer der Apostel Jesu, verriet ihn an die Stadtoberhäupter und zeigte ihnen, wo Jesus war. Als Lohn dafür bekam er Geld. Jesus wurde festgenommen..

 

Was geschah an Gründonnerstag?
Ein Video von www.katholisch.de
zeigt es Euch! 

 

Jesus feiert das Mahl

Der Tag war gekommen, an dem in den Häusern das Passafest gefeiert wurde.
In allen Familien wurde das Essen für den Abend vorbereitet.
Auch Jesus wollte mit seinen Freunden das Passamahl halten.

Zwei Freunde Jesu bereiteten das Lamm zu und deckten den Tisch.
An die Tür stellten sie einen Krug mit Wasser und dazu eine Schüssel zum Waschen der staubigen Füße.

Gegen Abend kam Jesus mit den anderen Freunden den Saal.
Als aber die Männer die Schüssel und den Wasserkrug sahen, wunderten sie sich:
Wo war der Diener, der ihnen die Füße wusch?
Da stand Jesus vom Tisch auf.
Er sagte kein Wort. Er band sich ein Tuch um, goss Wasser in die Schüssel, trug sie zu seinen Freunden, beugte sich zu ihnen herab und fing an, ihnen die Füße zu waschen.

Die Freunde waren entsetzt.
Wie? Jesus, ihr Herr und Meister, wollte er ihnen die Füße waschen?
Er war doch nicht ihr Diener!
Petrus rief: Aber Herr! Was machst du? Das lasse ich nicht zu, auf gar keinen Fall!

Doch Jesus sagte: Seht! Ich bin euer Herr. Ich habe dies getan, was sonst nur ein Diener tut. So sollt auch ihr Diener sein und einander dienen.

Nun war es soweit.

Das Passamahl konnte beginnen. Auf dem Tisch stand ein festliches Essen. Die Jünger saßen um den Tisch und schauten voller Erwartung auf Jesus.

Doch Jesus sagte traurig: „Dies ist das letzte Mahl, das ich mit euch esse.“ Bald werde ich nicht mehr bei euch sein.
Aber die Freunde verstanden nicht, was Jesus damit sagen wollte. Sie saßen da und warteten, dass Jesus über dem Brot und Wein die Worte sprach, die immer beim Passamahl gesprochen wurden - Worte, die an den Auszug aus Ägypten erinnerten.

Da nahm Jesus das Brot, dankte Gott, brach es, gab es seinen Freunden und sprach: „Nehmt und esst, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.“

Danach nahm er auch den Becher, dankte Gott, gab ihn seinen Freunden und sprach: „Trinkt alle daraus! Das ist mein Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“
Da horchten sie auf.
Nein, das waren nicht die Worte, die sonst beim Passamahl gesprochen wurden! Das waren neue, unerhörte Worte!
Sie spürten: Alles war anders. Sein eigenes Leben gab Jesus für sie hin!

    

Impuls

Denkt daran, was Gott Gutes für euch getan hat.

Die Freunde von Jesus freuten sie riesig auf dieses Fest, das Passamahl. So wie wir uns vielleicht auf Weihnachten oder auch auf unseren Geburtstag freuen.
Dieses Fest wurde in Israel jedes Jahr gefeiert.
Dabei dachten die Juden daran, wie Gott sie aus Ägypten aus der Sklaverei befreit hatte. Jetzt rückte der Tag immer näher.

Jesus bittet seine Freunde, alles vorzubereiten.

Die Jünger und Jesus wollten das Passahfest feiern und daran denken, dass Gott die Israeliten aus Ägypten befreit hatte.
Petrus und Johannes hatten alles vorbereitet und jetzt konnten sich Jesus und seine Jünger an den Tisch legen. Damals setzte man sich nicht auf Stühlen hin, sondern legte sich um den niedrigen Tisch herum.
Es war eine fröhliche Stimmung, denn es war, wie jedes Jahr, ein besonderes Fest.

Mit allem wollten sich die Israeliten daran erinnern, dass Gott sie befreit hatte. Denn Gott hat gesagt: denkt daran, was ich euch Gutes getan habe.
Wir denken bei unseren Festen auch daran, was Gott Gutes getan hat.
Weihnachten denken wir daran, dass Gott Jesus auf die Erde gesandt hat. Aber auch zwischendurch sollen wir uns immer wieder daran erinnern, dass Gott uns Gutes getan hat. Denn Gott hat viel Gutes getan.
Denke daran, wie Gott dich gesund gemacht hat, als du krank warst. Oder denke daran, wie Gott dir in der Schule geholfen hat.

Es gibt immer etwas Gutes, woran wir denken können und dann können wir auch Gott dafür danken.

    

 

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