12 | 08 | 2020

Palmsonntag

Den Sonntag vor Ostern nennen wir Palmsonntag. Er erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem.

Was geschah an Palmsonntag?
Ein Video von www.katholisch.de
zeigt es Euch! 

  

Jesus reitet auf einem Esel

Das Passafest rückte näher.

Von allen Seiten strömten
die Menschen nach Jerusalem.
Und jeden Tag kamen noch mehr Menschen hinzu,
Hunderte, Tausende und noch viel mehr.
Da machte sich auch Jesus
mit seinen Jüngern auf den Weg und zog nach Jerusalem.
Als sie schon in der Ferne die Stadt sehen konnten,
blieb Jesus plötzlich stehen.

Er rief zwei Jünger zu sich und befahl ihnen:
„Geht in das Dorf, das vor uns liegt!
Dort werdet ihr gleich am ersten Haus
einen jungen Esel finden, der angebunden ist.
Bindet ihn los und führt ihn her zu mir!
Und wenn euch jemand fragt: „Warum macht ihr das?“,
dann antwortet ihm: „Der Herr braucht ihn.“
Dann wird er euch den Esel geben.“

Die Jünger sahen Jesus fragend an.
Was hatte er vor? Wozu brauchte er einen Esel?
Aber plötzlich fiel ihnen ein,
was in den Büchern der Propheten über den Retter stand:
„Freue dich sehr und jauchze du Stadt Jerusalem!
Denn siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer,
arm und reitet auf einem Esel!“
Da verstanden die Jünger, was Jesus vorhatte.
Auf einem Esel wollte er in Jerusalem einziehen.
Als König und Retter wollte er kommen.
Schnell liefen sie zu dem Dorf und fanden alles so,
wie Jesus gesagt hatte.
Sie banden den Esel los, führten ihn zu Jesus
und legten ihre Mäntel darauf.
Da setzte sich Jesus auf den Esel und ritt los.

Als aber die anderen Leute sahen, wie Jesus nach Jerusalem ritt,
eilten sie herbei, jubelten und sangen:
„Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.“
Von allen Seiten kamen sie an.
Sie liefen Jesus voraus, zogen ihre Mäntel aus
und breiteten sie auf dem Weg aus wie einen Königsteppich.
Einige kletterten sogar auf die Bäume, rissen Zweige ab
und schwenkten sie fröhlich wie Fahnen.
Und immer mehr Menschen eilten herbei.
Sogar von Jerusalem zogen sie Jesus entgegen.
„Hosianna!“ jubelten alle.
„Hosianna! Hosianna“ erklang es von überall her.
„Hosianna“, so hieß das Lied, das sie ihrem König sangen.
Alle stimmten es an,
Alte und Junge,
Männer und Frauen und viele, viele Kinder.
Singend zogen sie mit Jesus in die Stadt ein.
Singend folgten sie ihm bis in den Vorhof des Tempels.
Und als der Gesang verstummt war, schrien die Kinder
immer noch fröhlich weiter: „Hosianna! Hosianna!“

    

Wer Jesus vertraut, der wird jubeln.

Endlich wachen die Menschen auf und merken wer Jesus wirklich ist.

Endlich kommt einer, dem man vertrauen kann und bei dem man hoffen kann.

Ja, da kann man doch wirklich laut jubeln!

Jesus kommt nicht auf einem weißen Pferd, sondern auf einem Esel.

Er schaut nicht von oben auf uns herab, sondern er ist auf der gleichen Höhe wie wir. Menschen haben sich in seiner Gegenwart verändert. Blinde hat er sehend gemacht und Menschen, die nicht laufen konnten, machte er gesund. Aber ganz besonders viele kamen jetzt, weil er einen Mann namens Lazarus, der Tod war, wieder lebendig gemacht hat.

Hoffnung ist was ganz Wichtiges. Wenn wir keine Hoffnung haben, werden wir traurig.

Manchmal ändern sich Situationen und Menschen nicht. Aber, es ist ein großer Unterschied, ob ich allein bin oder ob Andere bei mir sind und wenn ich dann noch Gott vertrauen kann, dann steigt die Hoffnung damit leben zu können.

In der Nähe von Jesus kann sich vieles verändern. Man sieht auf einmal Dinge oder Situationen anders.

Oder auf einmal erkennt man in traurigen Umständen auch wofür man immer noch dankbar sein kann. Umstände können sich tatsächlich in Gutes wandeln. Menschen können sich bessern, Krankheiten können verschwinden.

Mit Jesus und seinem Vater im Himmel, kommt Kraft, Liebe, Mut, Verständnis, Stärke und Vergebung ins Leben, die man nicht für möglich gehalten hätte. Mit Jesus gibt es Chancen, die wir ohne ihn nicht hätten.

Stellt euch vor, es ist Nacht und du musst allein durch eine Gegend gehen, in der man sich normaler Weise fürchtet. Und dann stellst du dir vor, du hast an jeder Seite zwei mit dicken Muskeln bepackte über zwei Meter große Männer neben dir,

da bist du doch viel mutiger unterwegs, oder?

Ja, so ungefähr ist das auch mit Jesus, da traue ich mich einfach mehr! Deshalb darf man die Freude auch mal richtig rauslassen.

Jesus wurde von seinem Vater auf die Erde geschickt, damit die Menschen wissen sollen, dass sie nicht allein sind und dass er sich um sie kümmert.

Er will das Leben mit uns teilen, das Schöne und auch das, was nicht schön ist.

ER ist immer da! Ein guter Grund zu großer Freude!!

    

 

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