31 | 10 | 2020

Liebe Kinder!

Wegen der Corona-Krankheit bleiben in diesen Tagen viele Leute zu Hause. Auch Gottesdienste können wir zurzeit in unseren Kirchen nicht miteinander feiern.

Deshalb haben wir uns für Euch etwas Besonderes ausgedacht: eine Kirche für Kinder im Internet!

Auf den folgenden Seiten findest Du für jeden Sonntag, vor allem auch für die kommenden  Kar- und Osterfeiertage, einen passenden Bibeltext, Ausmalbilder, Bastel- und Spielideen, sogar einen coolen Videoclip.

Viel Spaß beim Stöbern, Lesen, Zuhören, Malen. Einfach anklicken und dabei sein!

 

Palmsonntag Was ist Kommunion
Gründonnerstag Muttertag - Marria eine Mutter für alle  
Karfreitag Christi Himmelfahrt - Jesus geht nach Hause  
Ostern Pfingsten  - Wir feiern Pfingsten  
2. Sonntag in der Osterzeit Fronleichnam - Ein Fenster für Jesus  
     

 

Palmsonntag

Den Sonntag vor Ostern nennen wir Palmsonntag. Er erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem.

Was geschah an Palmsonntag?
Ein Video von www.katholisch.de
zeigt es Euch! 

  

Jesus reitet auf einem Esel

Das Passafest rückte näher.

Von allen Seiten strömten
die Menschen nach Jerusalem.
Und jeden Tag kamen noch mehr Menschen hinzu,
Hunderte, Tausende und noch viel mehr.
Da machte sich auch Jesus
mit seinen Jüngern auf den Weg und zog nach Jerusalem.
Als sie schon in der Ferne die Stadt sehen konnten,
blieb Jesus plötzlich stehen.

Er rief zwei Jünger zu sich und befahl ihnen:
„Geht in das Dorf, das vor uns liegt!
Dort werdet ihr gleich am ersten Haus
einen jungen Esel finden, der angebunden ist.
Bindet ihn los und führt ihn her zu mir!
Und wenn euch jemand fragt: „Warum macht ihr das?“,
dann antwortet ihm: „Der Herr braucht ihn.“
Dann wird er euch den Esel geben.“

Die Jünger sahen Jesus fragend an.
Was hatte er vor? Wozu brauchte er einen Esel?
Aber plötzlich fiel ihnen ein,
was in den Büchern der Propheten über den Retter stand:
„Freue dich sehr und jauchze du Stadt Jerusalem!
Denn siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer,
arm und reitet auf einem Esel!“
Da verstanden die Jünger, was Jesus vorhatte.
Auf einem Esel wollte er in Jerusalem einziehen.
Als König und Retter wollte er kommen.
Schnell liefen sie zu dem Dorf und fanden alles so,
wie Jesus gesagt hatte.
Sie banden den Esel los, führten ihn zu Jesus
und legten ihre Mäntel darauf.
Da setzte sich Jesus auf den Esel und ritt los.

Als aber die anderen Leute sahen, wie Jesus nach Jerusalem ritt,
eilten sie herbei, jubelten und sangen:
„Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.“
Von allen Seiten kamen sie an.
Sie liefen Jesus voraus, zogen ihre Mäntel aus
und breiteten sie auf dem Weg aus wie einen Königsteppich.
Einige kletterten sogar auf die Bäume, rissen Zweige ab
und schwenkten sie fröhlich wie Fahnen.
Und immer mehr Menschen eilten herbei.
Sogar von Jerusalem zogen sie Jesus entgegen.
„Hosianna!“ jubelten alle.
„Hosianna! Hosianna“ erklang es von überall her.
„Hosianna“, so hieß das Lied, das sie ihrem König sangen.
Alle stimmten es an,
Alte und Junge,
Männer und Frauen und viele, viele Kinder.
Singend zogen sie mit Jesus in die Stadt ein.
Singend folgten sie ihm bis in den Vorhof des Tempels.
Und als der Gesang verstummt war, schrien die Kinder
immer noch fröhlich weiter: „Hosianna! Hosianna!“

    

Wer Jesus vertraut, der wird jubeln.

Endlich wachen die Menschen auf und merken wer Jesus wirklich ist.

Endlich kommt einer, dem man vertrauen kann und bei dem man hoffen kann.

Ja, da kann man doch wirklich laut jubeln!

Jesus kommt nicht auf einem weißen Pferd, sondern auf einem Esel.

Er schaut nicht von oben auf uns herab, sondern er ist auf der gleichen Höhe wie wir. Menschen haben sich in seiner Gegenwart verändert. Blinde hat er sehend gemacht und Menschen, die nicht laufen konnten, machte er gesund. Aber ganz besonders viele kamen jetzt, weil er einen Mann namens Lazarus, der Tod war, wieder lebendig gemacht hat.

Hoffnung ist was ganz Wichtiges. Wenn wir keine Hoffnung haben, werden wir traurig.

Manchmal ändern sich Situationen und Menschen nicht. Aber, es ist ein großer Unterschied, ob ich allein bin oder ob Andere bei mir sind und wenn ich dann noch Gott vertrauen kann, dann steigt die Hoffnung damit leben zu können.

In der Nähe von Jesus kann sich vieles verändern. Man sieht auf einmal Dinge oder Situationen anders.

Oder auf einmal erkennt man in traurigen Umständen auch wofür man immer noch dankbar sein kann. Umstände können sich tatsächlich in Gutes wandeln. Menschen können sich bessern, Krankheiten können verschwinden.

Mit Jesus und seinem Vater im Himmel, kommt Kraft, Liebe, Mut, Verständnis, Stärke und Vergebung ins Leben, die man nicht für möglich gehalten hätte. Mit Jesus gibt es Chancen, die wir ohne ihn nicht hätten.

Stellt euch vor, es ist Nacht und du musst allein durch eine Gegend gehen, in der man sich normaler Weise fürchtet. Und dann stellst du dir vor, du hast an jeder Seite zwei mit dicken Muskeln bepackte über zwei Meter große Männer neben dir,

da bist du doch viel mutiger unterwegs, oder?

Ja, so ungefähr ist das auch mit Jesus, da traue ich mich einfach mehr! Deshalb darf man die Freude auch mal richtig rauslassen.

Jesus wurde von seinem Vater auf die Erde geschickt, damit die Menschen wissen sollen, dass sie nicht allein sind und dass er sich um sie kümmert.

Er will das Leben mit uns teilen, das Schöne und auch das, was nicht schön ist.

ER ist immer da! Ein guter Grund zu großer Freude!!

    

 

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Gründonnerstag

Am Gründonnerstag feierte Jesus zusammen mit seinen 12 besten Freunden, den sogenannten Aposteln, das Abendmahl. Während des Essens zerbrach er das Brot, um es mit seinen Aposteln zu teilen. Ebenso teilte er den Wein mit ihnen. Aber Jesus war besorgt - Er ahnte voraus, dass ihn jemand an die Stadtoberhäupter verraten würde. Er ahnte auch voraus, dass er dafür getötet würde, indem man ihn an ein Kreuz nagelt. Er sagte zu seinen Aposteln: "Einer von euch wird mich ausliefern, einer, der mit mir isst." Doch da wusste Jesus auch schon, dass er stärker sein würde als der Tod. Deshalb sagte er seinen Jüngern, dass er zurückkommen und in die Stadt Galiläa gehen würde. Alle Apostel schworen, dass sie Jesus nie verraten würden. Aber dann passierte es doch: Judas, einer der Apostel Jesu, verriet ihn an die Stadtoberhäupter und zeigte ihnen, wo Jesus war. Als Lohn dafür bekam er Geld. Jesus wurde festgenommen..

 

Was geschah an Gründonnerstag?
Ein Video von www.katholisch.de
zeigt es Euch! 

 

Jesus feiert das Mahl

Der Tag war gekommen, an dem in den Häusern das Passafest gefeiert wurde.
In allen Familien wurde das Essen für den Abend vorbereitet.
Auch Jesus wollte mit seinen Freunden das Passamahl halten.

Zwei Freunde Jesu bereiteten das Lamm zu und deckten den Tisch.
An die Tür stellten sie einen Krug mit Wasser und dazu eine Schüssel zum Waschen der staubigen Füße.

Gegen Abend kam Jesus mit den anderen Freunden den Saal.
Als aber die Männer die Schüssel und den Wasserkrug sahen, wunderten sie sich:
Wo war der Diener, der ihnen die Füße wusch?
Da stand Jesus vom Tisch auf.
Er sagte kein Wort. Er band sich ein Tuch um, goss Wasser in die Schüssel, trug sie zu seinen Freunden, beugte sich zu ihnen herab und fing an, ihnen die Füße zu waschen.

Die Freunde waren entsetzt.
Wie? Jesus, ihr Herr und Meister, wollte er ihnen die Füße waschen?
Er war doch nicht ihr Diener!
Petrus rief: Aber Herr! Was machst du? Das lasse ich nicht zu, auf gar keinen Fall!

Doch Jesus sagte: Seht! Ich bin euer Herr. Ich habe dies getan, was sonst nur ein Diener tut. So sollt auch ihr Diener sein und einander dienen.

Nun war es soweit.

Das Passamahl konnte beginnen. Auf dem Tisch stand ein festliches Essen. Die Jünger saßen um den Tisch und schauten voller Erwartung auf Jesus.

Doch Jesus sagte traurig: „Dies ist das letzte Mahl, das ich mit euch esse.“ Bald werde ich nicht mehr bei euch sein.
Aber die Freunde verstanden nicht, was Jesus damit sagen wollte. Sie saßen da und warteten, dass Jesus über dem Brot und Wein die Worte sprach, die immer beim Passamahl gesprochen wurden - Worte, die an den Auszug aus Ägypten erinnerten.

Da nahm Jesus das Brot, dankte Gott, brach es, gab es seinen Freunden und sprach: „Nehmt und esst, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.“

Danach nahm er auch den Becher, dankte Gott, gab ihn seinen Freunden und sprach: „Trinkt alle daraus! Das ist mein Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.“
Da horchten sie auf.
Nein, das waren nicht die Worte, die sonst beim Passamahl gesprochen wurden! Das waren neue, unerhörte Worte!
Sie spürten: Alles war anders. Sein eigenes Leben gab Jesus für sie hin!

    

Impuls

Denkt daran, was Gott Gutes für euch getan hat.

Die Freunde von Jesus freuten sie riesig auf dieses Fest, das Passamahl. So wie wir uns vielleicht auf Weihnachten oder auch auf unseren Geburtstag freuen.
Dieses Fest wurde in Israel jedes Jahr gefeiert.
Dabei dachten die Juden daran, wie Gott sie aus Ägypten aus der Sklaverei befreit hatte. Jetzt rückte der Tag immer näher.

Jesus bittet seine Freunde, alles vorzubereiten.

Die Jünger und Jesus wollten das Passahfest feiern und daran denken, dass Gott die Israeliten aus Ägypten befreit hatte.
Petrus und Johannes hatten alles vorbereitet und jetzt konnten sich Jesus und seine Jünger an den Tisch legen. Damals setzte man sich nicht auf Stühlen hin, sondern legte sich um den niedrigen Tisch herum.
Es war eine fröhliche Stimmung, denn es war, wie jedes Jahr, ein besonderes Fest.

Mit allem wollten sich die Israeliten daran erinnern, dass Gott sie befreit hatte. Denn Gott hat gesagt: denkt daran, was ich euch Gutes getan habe.
Wir denken bei unseren Festen auch daran, was Gott Gutes getan hat.
Weihnachten denken wir daran, dass Gott Jesus auf die Erde gesandt hat. Aber auch zwischendurch sollen wir uns immer wieder daran erinnern, dass Gott uns Gutes getan hat. Denn Gott hat viel Gutes getan.
Denke daran, wie Gott dich gesund gemacht hat, als du krank warst. Oder denke daran, wie Gott dir in der Schule geholfen hat.

Es gibt immer etwas Gutes, woran wir denken können und dann können wir auch Gott dafür danken.

    

 

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Karfreitag

An Karfreitag gedenken wir dem Tod von Jesus. In vielen Gemeinden wird ein Kreuzweg gebetet. Wir gehen im Gebet den Weg Jesu mit. 

 

Was geschah an Karfreitag?
Ein Video von www.katholisch.de
zeigt es Euch! 

  

Jesus wird verhaftet, verhört und verurteilt zum Tod am Kreuz

Judas einer der Freunde von Jesus hatte ihn an seine Feinde verraten.

Über die Provinz Judäa herrschte zu dieser Zeit ein Römer namens Pilatus. Der hielt Jesus für unschuldig.

Die religiösen Lehrer von damals glaubten zwar an Gott, hielten Jesus aber für einen Betrüger.
Sie drängten Pilatus dazu, Jesus zu verurteilen, zum Tod am Kreuz.
Die römischen Soldaten verspotteten Jesus und setzten ihm eine Dornenkrone auf.

Sie brachten ihn auf einen Hügel außerhalb der Stadt.
Mit Nägeln durch Hände und Füße wurde Jesus an ein Holzkreuz geschlagen. Das war ein grausamer Tod. Nur Schwerverbrecher wurden so bestraft.

Mittags wurde es plötzlich stockdunkel. In diesem Moment schrie Jesus laut auf:
„Mein Gott, mein Gott, warum hast du verlassen?“
Dann starb Jesus.

Genau in diesem Moment riss im Tempel von Jerusalem der große Vorhang. Dieser trennte im Tempel den heiligen Bereich Gottes, von dem der Menschen.
Das Zerreisen des Vorhangs will uns zeigen, dass durch Jesu Tod der Weg zu Gott für alle Menschen frei ist.

    

Impuls

Jesus ist also freiwillig gestorben, weil er wollte, dass alle Menschen zu Gott kommen können und sie nun nichts mehr von ihm trennt.
Das war sehr schmerzhaft für Jesus. Aber er hat es für uns Menschen getan.
Ohne seinen Tod hättest du nicht mit Gott zusammen sein können. Er hat es für dich auf sich genommen und für alle anderen Menschen.
Dadurch wissen wir, dass Jesus immer nachempfinden kann, wenn wir Menschen leiden, weil auch er gelitten hat.

    

 

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Ostern

Ostern ist das wichtigste Fest für uns Christen. Dann feiern wir die Auferstehung Jesu. Was an Ostern passiert ist könnt Ihr unten lesen.

 

Was geschah an Ostern?
Ein Video von www.katholisch.de
zeigt es Euch! 

  

Jesus lebt

Drei Tage nachdem Jesus gestorben war, ging Maria von Magdala und eine andere Frau namens Maria früh am Morgen zum Grab von Jesus.
Als sie dort ankamen, sahen sie schon von weitem einen großen Stein, der vor dem Grab lag.  Und sie fragten sich besorgt:
„Wer wälzt uns den Stein weg?“

Aber siehe da! Plötzlich bebte die Erde, dass die Wächter am Grab vor Schreck umfielen. Auch die Frauen erschraken und sahen hinüber zum Grab. Sie trauten ihren Augen nicht. Der Stein war weggewälzt!  Das Grab aber war leer! Ein Mann saß am Eingang der Höhle – ein Engel.
Der Engel sprach: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, wen ihr sucht: Jesus, den Gekreuzigten! Er ist nicht hier. Er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht, wo er gelegen hat!“

Die Frauen wussten nicht, was sie sagen sollten. Zitternd sahen sie in das offene Grab. Und wirklich: Es war, wie der Engel gesagt hatte: Das Grab war leer. Da eilten die Frauen aus dem Garten. Ihr Herz klopfte. Sie wussten nicht; sollten sie lachen oder weinen vor Freude.

Plötzlich kam ihnen ein Mann entgegen – und – sie erkannten ihn. Es war Jesus! Ja, er war es wirklich! Er lebte! Da fielen die Frauen vor Jesus nieder und streckten ihre Hände nach ihm aus.
Jesus sprach zu ihnen: „Fürchtet euch nicht!
Geht schnell zu meinen Freunden und erzählt ihnen, was ihr erlebt habt! Sagt ihnen: Auch sie werden mich wiedersehen.“

    

Impuls

Gerade vor zwei Tagen ist Jesus am Kreuz gestorben. Alle Jünger und Nachfolger trauern um ihn.
Die Frauen in der Geschichte haben Jesus zunächst nicht angetroffen. Das Grab war leer. Doch sie treffen Jesus und er bittet sie, diese gute Nachricht weiterzusagen.
Auch du sollst dich freuen und diese Freude in der Welt verbreiten.

    

 

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2. Sonntag in der Osterzeit

Was uns heute im Evangelium erzählt wird, das geschieht schon 1 Woche nach der Auferstehung.
Die Frauen haben Jesus gesehen. Und die 2 Freunde, die weggegangen waren nach Emmaus, die hatten sogar mit Jesus gegessen. Auch einige der anderen Jünger hatten Jesus getroffen.

Hört Euch an, was dann geschieht:

 

Ausmalbild zum Evangelium vom Bistum Köln

  

Thomas will die Verletzungen von Jesus anfassen.

Jesus war von den Toten auferstanden.
Aber die Freunde konnten immer noch nicht richtig glauben,
dass Jesus lebt.

8 Tage nach Ostern waren alle Freunde von Jesus zusammen.
Nur einer fehlte. Das war Thomas. Thomas war nicht da. .
Weil die Soldaten und Politiker Jesus umgebracht hatten.
Die Freunde schlossen alle Türen ab.

Plötzlich kam Jesus.
Jesus stellte sich mitten unter seine Freunde.
Jesus sagte zu seinen Freunden:

Friede soll mit euch sein.

Dann zeigte Jesus seinen Freunden seine Hände. Und Jesus zeigte seine Herz-Seite.
Die Freunde konnten die Verletzungen von der Kreuzigung sehen. Da freuten sich die Freunde. Weil es Jesus wirklich war.
Jesus sagte noch einmal:

Friede soll mit euch sein.

Gott hat mich zu den Menschen geschickt.
Damit ich den Menschen von Gott erzähle.
Jetzt schicke ich euch genauso zu den Menschen.
Wie das Gott bei mir gemacht hat.

Jesus hauchte seine Freunde an.
Dazu sagte Jesus:

Das ist der Atem von Gott. Das ist die Kraft von Gott.
Die Kraft von Gott ist der Heilige Geist. Ihr bekommt den Heiligen Geist.
Mit dieser Kraft könnt ihr den Menschen die Sünden vergeben.
Bringt Friede zu den Menschen.

Später kam Thomas dazu.
Jesus war wieder weg gegangen.

Die Freunde sagten:
Wir haben Jesus gesehen.

Thomas sagte:
Das kann gar nicht sein. Jesus ist tot.
Ich glaube nicht, dass Jesus da war. Ich glaube das nur, wenn ich Jesus sehe. Und wenn ich Jesus anfassen kann. Und wenn ich die Verletzungen von der Kreuzigung sehe.

Nach einer Woche waren wieder alle Freunde versammelt. Thomas war diesmal auch dabei. Alle Türen waren wieder abgeschlossen.

Da kam Jesus.
Jesus stand wieder mitten unter seinen Freunden.
Jesus sagte:
Friede soll mit euch sein.

Dann ging Jesus zu Thomas.
Jesus zeigte Thomas seine Hände. Thomas konnte die Verletzungen an den Händen sehen.

Jesus sagte zu Thomas:

Hier sind meine Hände.
Fass meine Hände mit deinen Fingern an.

Jesus zeigte auch seine Herz-Seite. Thomas konnte die Verletzung an der Herz-Seite  ehen.

Jesus sagte zu Thomas:

Streck deine Hand aus. 
Fass meine Herz-Seite an.
Dann kannst du glauben, dass ich es bin.

Thomas war völlig überrascht.
Thomas sagte voller Freude:

Du bist wirklich Jesus. Mein Herr. Und mein Gott. 

Jesus sagte zu Thomas:

Du glaubst jetzt.
Weil du mich gesehen hast.
Andere Menschen können mich nicht sehen.
Und glauben trotzdem, dass ich lebe.
Diese Menschen dürfen sich freuen. 

Jesus hat noch viel, viel mehr getan.
Das kann man alles gar nicht aufschreiben.
Aber einige Sachen haben seine Freunde aufgeschrieben.
Damit wir glauben, dass Jesus wirklich von Gott kommt.
Dass Jesus der Sohn von Gott ist.
Damit wir selber auch das Leben von Gott bekommen.
Und uns freuen.

Quelle: https://www.evangelium-in-leichter-sprache.de/

    

Zum Nachdenken:

Momentmal. Die Freunde von Jesus hatten immer noch Angst?

Aber Jesus war doch auferstanden! Alles war so, wie Jesus gesagt hatte… Gott ist stärker als alle Politiker und Soldaten, Gott ist stärker als der Tod! Offenbar konnten sie das immer noch nicht richtig glauben….. Haben sie sich auch wirklich nicht getäuscht? Da kommt Jesus zu ihnen. Und damit sie ihn wirklich nicht verwechseln können, zeigt er ihnen die Wunden in seinen Händen und an seiner Seite von der Kreuzigung. Das konnte wirklich nur Jesus sein. Jetzt waren sie überzeugt.

Nur Thomas nicht. Der war grade nicht dabei. Er hat Jesus verpasst. Und Thomas sagt: „Ich glaube nur, was ich mit meinen Augen gesehen und mit meinen Händen angefasst habe.“ Ja, kann man gut verstehen. So unglaublich war das ja, dass Jesus auferstanden sein soll von den Toten!

Eine Woche später sind sie wieder zusammen. Und da kommt Jesus wieder zu ihnen. Obwohl die Türen zugeschlossen sind.
Diesmal ist Thomas da. Jesus weiß genau, was der Thomas gesagt hat. Jesus zeigt dem Thomas seine Wunden. So wie Thomas das wollte. Jesus will auch, dass Thomas die Wunden anfasst, damit Thomas wirklich glauben kann. Aber da war Thomas schon ganz überzeugt, dass wirklich Jesus da ist. Thomas sagt etwas ganz Schönes zu Jesus: „Mein Herr und mein Gott!“ Denn Thomas hat verstanden: Wo Jesus ist, da ist Gott da!

Jesus sagt „Du glaubst jetzt, weil du sehen und berühren konntest. Die anderen Menschen können nicht sehen, dass ich lebe, aber sie glauben trotzdem. Diese Menschen dürfen sich freuen.“

 Wer darf sich freuen? Na, Ihr! Ihr könnt Jesus nicht so sehen, wie Thomas ihn gesehen hat. Und ihr glaubt trotzdem, dass Jesus auferstanden ist.

Etwas hat Jesus uns aber gegeben, damit wir ihn trotzdem anfassen können: Wenn wir in der Kirche zusammen Mahl halten, das Heilige Brot empfangen, dann können wir Jesus anfassen. Er hat gesagt: Das ist mein Leib für Euch.
Das ist die Kommunion. Nun weiß ich, dass viele von Euch noch nicht zur Kommunion gehen. Die Einen, weil sie noch zu jung für die Kommunionvorbereitung sind. Und die anderen, weil ihr Weißer Sonntag in diesem Jahr leider verschoben werden musste. Seid nicht traurig, Euer Fest wird kommen!

Aber wisst Ihr was? Jesus hat gesagt: Wo 2 oder 3 in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen. Habt ihr mal mitgezählt, wie viele wir grade sind? Und in SEINEM Namen sind wir doch zusammen. Dann könnt ihr in allen, die jetzt miteinander beten, Jesus spüren, und anfassen. Gott ist da, wo Du bist.

Und noch etwas können wir tun: Wir können das Brot miteinander teilen. Das ist nicht die Kommunion, aber es ist trotzdem Gemeinschaft. Das wollen wir gleich miteinander tun. Brot teilen und dabei miteinander und mit Jesus Gemeinschaft sein. Macht ihr mit?

Petra Licht, Gemeindereferentin

Quelle: https://www.sanktmatthias.de/

 

 

 

  

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