31 | 03 | 2020

Ostern 2020

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

Das Kirchenjahr nähert sich seinem Höhepunkt, dem Fest aller Feste, dem Osterfest, aus dem wir als Christen alle Lebenskraft beziehen.

Zuvor lenkt der 5. Fastensonntag den Blick ausdrücklich auf Mitmenschen, die auf unsere Unterstützung hoffen, diesmal besonders auf Menschen im Libanon, einem Land, das schon seit Jahren, neben eigener Probleme, auch die „Last“ von 12 Millionen Flüchtlingen aus dem benachbarten Syrien zu stemmen hat!  Misereor d.h. Ich werde mich erbarmen! Diese Zusage, die Gott uns macht, dürfen wir aneinander Wirklichkeit werden lassen. Einander Erbarmen schenken! Das bischöfliche Hilfswerk „Misereor“ in Aachen rechnet mit unseren Spendengeldern.

Am Palmsonntag feiern wir Jesus, unseren Friedenskönig, der in seine Stadt Jerusalem einzieht; nicht mit Pauken und Trompeten, nicht mit militärischer Macht, nein auf einem Esel sitzend. Darin ist er mächtig, in seiner Demut und Liebe. Die grünen Palmzweige, die gesegnet werden, und später die Kreuze in unseren Häusern schmücken dürfen, deuten diese Haltung des Herrn: Wo die Liebe Raum gewinnt und behält, schwindet die Macht des Todes, grünt das Leben auf!

Das österliche Triduum, der österliche Drei-Tag, vom Leiden, Sterben und der Auferstehung Jesu, fängt mit dem Geschehen am Abend des Gründonnerstags an: Das letzte Mahl Jesu mit seinen Aposteln, die Fußwaschung, sein Gebet am Ölberg, all dies bereits in der Ahnung des nahenden Todes. Was wir in jeder Hl. Messe feiern, hat hier seinen Ursprung: Jesus immer wieder neu unter uns gegenwärtig im verwandelten Brot und im verwandelten Wein, sein Leib, sein Blut. In gleicher Weise ist der Herr immer wieder unter uns präsent, lebt er unter uns, wenn wir einander statt den Kopf, die Füße waschen, uns niederbeugen, einander beistehen, dienen.

Gründonnerstag nimmt somit das vorweg, was Jesus am Karfreitag blutig am Kreuz besiegelt: Er gibt sein Leben dahin! Unvermeidlich. Er bleibt konsequent, sich und uns treu. Sein Tod ist der Preis seiner Liebe zu uns. Wie heilig uns daher das Kreuz sein muss! Wir verehren es ausdrücklich, in einer großen Prozession am Karfreitag morgen durch die Mayener Innenstadt und auch nachmittags in den Liturgien zur Sterbestunde des Herrn. 

Wenn auch äußerlich meist von emsigen Vorbereitungen auf das Osterfest bestimmt, ist der Karsamstag - liturgisch gesprochen - der stillste Tag im Jahreskreis, der Tag der Grabesruhe. Wie ein Weizenkorn in die Erde ausgesät ist, in Erwartung, dass durch dessen Sterben, dessen Aufbrechen, neues Leben sich auftut, so auch unser Herr. Am Heiligen Grab in der Herz-Jesu Kirche brennen den ganzen Tag über Kerzen. Den Tod, das Unbegreifliche, aushalten, Trauer zulassen, und zugleich das Unglaubliche erhoffen.

Dann erwartet uns die Nacht der Nächte, die Osternacht! Gegen alle Todverfallenheit feiern wir Jesu Sieg, die Wucht des Lebens, das sich nicht zurückhalten lässt hinter Grabesmauern. Wir glauben den Zeugen des leeren Grabes, allen voran Maria Magdalena: Der Herr lebt!! Vor allem in der Auferstehungsfeier um 6.00 Uhr in Herz-Jesu Kirche wurde dies schon öfters sinnenfällig eindrucksvoll deutlich, wenn die Botschaft von Jesu Auferstehung sich verbündete mit der aufgehenden Sonne des Ostermorgens.

Ich lade Sie herzlich zur Feier der Heiligen Woche, vor allem des Hohen Osterfestes, ein. Einen Überblick über die zahlreichen Gottesdienste in unserer Pfarreiengemeinschaft bietet Ihnen im Detail die Gottesdienstordnung. 
Sie sind in unseren Kirchen willkommen! Keine Frage, die kommenden Tage werden so manche aus unseren Reihen, Ehrenamtliche wie Hauptamtliche, mit „Arbeit“ ausfüllen, aber hoffentlich dadurch viele mit Freude und Zuversicht erfüllen. Ich wünsche mir, dass auch Sie dazugehören!

Frohe und gesegnete Ostern

Ihr Pfarrer Matthias Veit

Karwoche und Ostern in unserer Pfarreiengemeinschaft

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