25 | 11 | 2017

02.05.2014 - 2. Vollversammlung - 3. Tag

So langsam lernen wir es! Die Geschäftsordnung der Synode ist das Regelwerk, um in einer Gruppe von immerhin 280 Personen zielführende Entscheidungen herbeizuführen. Wortmeldungen werden durch das Aufzeigen von Namensschildern entgegengenommen. Mündliche Beiträge werden so der Reihe nach aufgerufen. Auf einer großen Leinwand lassen sich Formulierungen nachlesen.
Heute, am 2. Mai, haben wir die vom Bischof vorgeschlagenen Themen, zu denen Sachkommissionen eingerichtet werden sollen, auf diese Art und Weise der Reihe nach "abgeklopft" und teilweise recht kontrovers beraten. Verschiedentlich wurden Ergänzungen und Präzisierungen sprachlicher Art vorgenommen. Es liegt förmlich in der Luft, und jeder weiß es: Jetzt gilt es! Nichts soll vergessen, nichts übersehen werden!
Das "Filetstückchen" unter den zu beratenden Themen ist zweifelsohne der Punkt "Die Zukunft der Pfarrei". Ihm wird besondere Bedeutung beigemessen. Unsere Hoffnung ist groß, dass gerade hier die zukünftige Sachkommission weit und frei genug denkt. Es braucht einen visionären Entwurf, welcher auf die Frage Antwort geben kann: Wie können wir auch in  Zukunft für die Menschen "Kirche in der Nähe" bleiben?!
Um 18.00 Uhr waren wir wieder im Dom versammelt, um das Heilig-Rock Fest zu feiern, das Gedenken an jene kostbare Herrenreliquie, die uns Trierern schon seit Jahrhunderten anvertraut ist. Wir waren beileibe nicht allein im Dom. Die muttersprachlichen Gemeinden unseres Bistums waren als besondere Zielgruppe eingeladen. In vielen Sprachen wurde gebetet und gesungen: Italienisch, spanisch, koreanisch, portugiesisch, englisch.... Neben mir in der Bank war auch saarländisch zu hören! Eins sein in der Vielfalt von Sprachen und Nationen war greifbar. In der Vielfalt der Synodalen und der Vielfalt der anstehenden Themen einen gemeinsamen Weg für unser Bistum zu finden, genau das ist auch der Synode aufgetragen.
M. Veit

Dies und Das