21 | 09 | 2017

Besinnungs-Wochenende thematisierte das „Ehrenamt im Wandel“

„Wer sind wir füreinander? Für wen sind wir da?“ Diesen Fragestellungen zu ihrem ehrenamtlichen Engagement stellten sich die ehrenamtlichen „Räte“ unserer Pfarreien-Gemeinschaft kürzlich bei einem Besinnungswochenende in Vallendar/Schönstatt. Gemeinsam mit den hauptamtlichen Seelsorgeakteuren traf man sich zu einem entsprechenden Gedankenaustausch.

Pastoralreferentin Dietlinde Schmidt (Dekanat Cochem) und Gemeindereferentin Michaela Tholl (BGV Trier) waren hierbei kompetente Begleiterinnen zu diesem Thema, in das sowohl Kirchenentwicklung und Fragen unseres Christseins mit einschließen.

In Gruppenarbeits-Ergebnissen spiegelten sich vielfältige Motive zum ehrenamtlichen Tun wider: Diakonie, „Spaß“, Spiritualität, Evangelisierung, Pflichterfüllung, Gemeinschaft – aber auch Überredung und Selbstverwirklichung bilden oftmals Grundlagen des eigenen Mitwirkens in der Kirchenarbeit.

Notwendig ist hierbei aber auch das Vorhandensein und das Einbringen können von sozialen, geistigen, musischen, religiösen/theologischen und auch körperlichen Kompetenzen, wurde hierbei deutlich.

Auf der Grundlage dieses Bewusstseins gilt es nunmehr, die Gedanken und Arbeitsergebnisse einfließen zu lassen in die Räte-Arbeit vor Ort, war ein bestärkendes Fazit der Tagungsteilnehmer.

Hierbei wurden gerade am Tagungsort Schönstatt auch gedankliche Verbindungslinien deutlich zum motivierten Wirken von Pater Josef Kempenich (dem Gründer des internationalen Schönstattwerkes). Diese  Erkenntnis unterstützte Diakon Wilfried Stadtfeld mit überzeugenden Infos zur Entstehung des Schönstattwerkes und dessen (auch aktuellen) Wirkens „in Schönstatt und der Welt“...

Text und Fotos: Dieter Preß -